Stoppt die Schweizer Kohlemine im Regenwald

Stoppt die Schweizer Kohlemine im Regenwald

Die Kohlemine Borneo Prima entsteht auf Kosten des Regenwaldes und gegen den Widerstand von Indigenen im Herzen Borneos. 150 km2 Regenwald sollen zerstört werden. Daran beteiligt ist die Zuger Rohstofffirma IMR Holding AG.

Seit 2019 entsteht im schützenswerten «Heart of Borneo»-Gebiet eine Kohlenmine auf Kosten von Regenwald und Klima. Wo vorher Urwaldriesen standen und Gibbons lebten, klaffen jetzt riesige Schneisen und es türmen sich Kohleberge. Allein durch die Mine von PT Borneo Prima wird das Klima jährlich mit 2,3 Millionen Tonnen CO2 belastet – das ist mehr als der CO2-Ausstoss der Stadt Zürich.

Hinter der Kohlenmine steht die Zuger Rohstofffirma IMR Holding AG mit einem Aktienkaptial von 49%. Mit der Kohle aus dem Regenwald stellt der Zuger IMR-Konzern Stahl her.

Vor Ort hat sich Widerstand gebildet. Die 29-jährige Erna Watri Putri, eine Angehörige der Dayak Punan aus dem von der Mine betroffenen Dorf Tumbang Olong, setzt sich mit Blockaden für ihre Landrechte ein.

IMR behauptet auf Anfrage, dass die Einhaltung der Vorschriften zum Umweltschutz, zum Schutz der Bevölkerung und zur Verhinderung von Korruption zu den wichtigsten Anliegen gehören. Inhaltlich verweigert IMR aber jegliche Auskunft zur Situation vor Ort und schreibt: «Weitere Korrespondenz mit Ihnen werden wir nicht führen.»

Der Bruno Manser Fonds lehnt den Kohlebergbau in Regenwaldgebieten strikt ab. Es muss aufhören, dass Schweizer Firmen wie IMR sich an der Zerstörung von Regenwald beteiligen.

Unterschreiben Sie die Petition für ein Ende des Kohleabbaus im Regenwald jetzt !

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